Neues Forum der Historischen Hilfswissenschaften
Sehr geehrte Damen,
sehr geehrter Herren,
in Erweiterung meines kostenlosen PC-Programms GenTools6
http://www.gentools6.de für Historiker und Genealogen, das viele Hilfsmittel
bereitstellt, die bei der Interpretation von Urkunden hilfreich sein können,
möchte ich hier Ihrer Aufmerksamkeit das neu eröffnete 'Forum GenTools6 -
Forum der Historischen Hilfswissenschaften' http://www.gentools6.de/forum
empfehlen.
In diesem Forum können geschichtlich interessierte Laien, Genealogen und
auch Fachhistoriker Fragen und Thesen aus dem Gebiet der historischen
Hilfswissenschaften an das virtuelle 'Schwarze Brett' des Forums heften. Es
kann diskutiert werden und (Un)Wissensfragen können gestellt werden, die der
Gemeinschaft mit der Bitte um Beantwortung vorgetragen werden. Das Forum ist
öffentlich in dem Sinne, dass jeder ihm beitreten kann, aber es wird privat
betrieben.
Als Herausgeber und Eigentümer des Forums verfolge ich nur ideelle Ziele.
Das Forum ist daher auch völlig frei von jeder Werbung.
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Zeit fänden, durch Klicken auf den
obigen Link kurz das Forum zu betreten, um sich selbst ein Bild zu machen.
Wenn Sie danach diese E-Mail in geeigneter Form an mögliche Interessenten
weiterleiten könnten, würde mich das sehr freuen.
Mit freundlichen Gruß
H. G. Schlöder
53844 Troisdorf
Apfelgarten 7
Die Französische Domschule und das Französische Gymnasium zu Berlin
Schülererinnerungen 1848-1861
Herausgegeben und kommentiert von
Rüdiger R. E. Fock
Sehr geehrter Herr Zöllner,
Mit Interesse habe ich mir Ihre Internetseiten angesehen. Ich möchte Sie deshalb gern auf ein Buch aufmerksam machen, das noch vor Weihnachten im Wissenschaftsverlag Dr. Kovac erscheint. Es handelt sich um die Schülererinnerungen meines Urgroßvaters, dessen Familie aus Woldenberg in der Neumark stammt und der seine Ferien bei seiner Tante Algenstädt in der Neustädter Str. 10 in Landsberg a.W. und bei seinem Onkel Ritter, dem Stifter eines "Erziehungshauses" in Berlinchen verbringt und dort u.a. die Seidenraupenzucht und andere Erlebnisse beschreibt.
Hauptthema sind allerdings Französische Gymnasium Berlin und die nur wenigen bekannte Französische Domschule, die im Turm der Französischen Friedrichstadtkirche untergebracht war.
Das Manuskript ist mir kürzlich wieder in die Hände gefallen und ich denke, es dürfte möglicherweise für Sie nicht uninteressant sein. (Aufgrund der geringen Startauflage und den damit verbundenen hohen Kosten sehe ich mich veranlasst, als Herausgeber doch ein bißchen Werbung zu versuchen).
Es würde mich sehr freuen, wenn Sie über diese authentischen Berichte ggf. auch andere Interessierte in geeigneter Weise informieren, oder zum Beispiel durch einen entsprechenden Link auf diese authentischen Berichte aus den Jahren 1848-1861 aufmerksam machen könnten:
http://www.verlagdrkovac.de/3-8300-3478-4.htm
Für evtl. Rückfragen stehen Ihnen sowohl der Verlag als auch der Unterzeichner gern zur Verfügung.
Mit bestem Gruß
--
Dir. u. Prof. a.D.
Dr. med. Rüdiger R. E. Fock
Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
Leibnizstr. 44
D-10629 Berlin
Sütterlin-Schreibschrift <-> Kurrent-Schriften
Es handelt sich bei dem, was man in den KB findet, nicht um die Sütterlin-Schreibschrift, sondern stets um eine Ausprägung der
zahlreichen Kurrent-Schriften mit ihren verschiedenen Schriftbildern, die seit dem späten Mittelalter - ungenormt - verwendet wurden!
Ihr Merkmal sind u. a. die verschiedenen Strichstärken, die der Deutsche Schreibschrift fehlen.
Die Sütterlin-Schreibschrift (Deutsche Schreibschrift) wird immer wieder damit in Zusammenhang gebracht und verwechselt, kommt aber
schon zeitlich betrachtet gar nicht in Frage.
Diese (erstmals genormte) Schrift wurde erst 1911 vom deutschen Grafiker und Pädagogen Ludwig Sütterlin im Auftrag der preußischen
Regierung aus den damals gebräuchlichen Kurrenten entwickelt und inoffiziell nach ihm benannt. Sie wurde 1915 in den Schulen Preußens
eingeführt, dann als Deutsche Schreibschrift auch in den Schulen des restlichen Deutschen Reichs gelehrt, bis ihre Verwendung im Jahre 1941
verboten und sie durch die lateinische Schreibschrift ersetzt wurde.
In den Jahren seit 1915 entwickelten jedoch viele Deutsche aus beiden Schriften persönliche Mischstile mit mehr oder weniger Merkmalen der
einen oder der anderen Schreibschrift, wie man sie seit fast hundert Jahren noch bis heute in handschriftlichen Dokumenten unserer
Großeltern und Eltern und natürlich auch auf amtlichen Dokumenten mit handschriftlichen Eintragungen finden kann.
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Jürgen Fritsche
Taunusring 56, 63150 Heusenstamm
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http://www.suetterlinschrift.de/
SUETTERLIN-SERVICE Margarete Ritzkowsky <info@suetterlin-service.de>
Suche bei den Mormonen: Was sind "individual records" etc.?
FamilySearch Support Tel. 0800 18301830.
Um die bei den Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) ueblichen Tempelzeremonien zu vollziehen, wurden bis vor
einigen Jahren die Namen von ihren Verwandten an eine zentrale Stelle geschickt. Dort wurde nachgesehen, ob die Arbeit nicht vieleicht schon getan war,
um Duplikation zu vermeiden. Von etwa 1940 bis etwa 1970 wurden dafuer Familiengruppenbogen benutzt. Von 1970 bis etwa 1990 benutzte man Blaetter,
auf denen Personen individuell gelisted wurden. Jede Person hatte also einen eigenen Eintrag. Es gab "individual entry" und "marriage (Heirats) Formulare
mit Platz fuer je drei Eintraege.
Wie wurden sie organisiert?
Diese Blaetter wurden in Gruppen, genannt Batches, von je bis zu 99 Blaettern zusammengefasst und so numeriert:
- die ersten zwei Nummern sind das Jahr [faengt entweder mit 7, 8 oder 9 an]
- die naechsten drei Nummern sind der Tag des Jahres [manchmal nicht ausgefuellt, dann nur 000]
- danach folgt die Nummer des "Batches" fuer diesen Tag Dann kommt noch die Blattzahl [sheet number]
Beispiel:
Batch Number: 7133303
Sheet: 32
Source Call No.: 0820053
Warum ist es manchmal sinnvoll, eine Kopie zu bekommen?
Diese Formulare enthalten Namen und Adresse des Einsenders fuer jeden eingereichten Namen [natuerlich zur Zeit des Einsendens], und eine Quellenangabe
[Quelle kann allerdings auch "persoenliches Wissen" oder "Familienurkunden" sein]. Das Heiratsformular enthaelt auch Felder fuer die Eltern des Brautpaares,
die nicht im IGI gezeigt werden.
Beide Formulare enthalten Felder fuer Todesdaten, die aber nicht ausgefuellt werden mussten, wenn das Geburtsdatum mehr als 115 Jahre zurueck lag.
Wie bekommt man die Information?
Diese Blaetter wurden verfilmt. Die jeweilige Filmnummer ist im IGI als "source call No." [=Quelle] angegeben. Diese Filme zirkulieren und koennen zu einem
familiengeschichtlichen Zentrum bestellt werden. Man kann auch schriftlich Fotokopien eines Eintrags anfordern [Kost pro Seite 2 Dollar]. Das dafuer
zustaendige Formular findet man hier:
<http://www.familysearch.org/eng/Search/Rg/frameset_rg.asp?Dest=G1&Aid=&Gid=&Lid=&Sid=&Did=&Juris1=&Event=&Year=&Gloss=&Sub=&Tab=&Entry=&Guide=FReqIGI.ASP>oder auf der home page <www.familysearch.org> klickt man auf das Wort "forms" ueber dem Bild, dann auf "request for photocopies-IGI and Sources".
Da ist ein PDF, das man runterladen und drucken kann.
Namen von 1940 -1971
Die Familiengruppenbogen , die frueher benutzt wurden, sind auch verfilmt worden. Die Batchnummer faengt oft mit dem Buchstaben "A" an, und es gibt
oefters keine Seitenzahlen, da dann die Bogen in alphabetischer Reihenfolge aufgenommen wurden. Von diesen Bogen gibt es mehrere Sets, aber die
Filmnummern sind im IGI-Eintrag enthalten.
Beispiel:
Batch Number: A458570
Sheet: 00
Source Call No.: 458570
Baerbel Johnson <JohnsonBx@familysearch.org>